SV Jena-Zwätzen : Union Isserstedt 3:1 (2:0) o.W.


Nach den standesgemäßen Pflichtsiegen über die Dorndorf-Steudnitzer - 2:0 - und die St. Gangloffer - 5:0 - folgte ein verdienter aber auch schmuckloser 3:1-Erfolg über die ohne Wertung in der Liga mitspielenden Unioner, der der Höhe nach etwas schmeichelhaft für die allerdings nie aufsteckenden Gäste war. Vor gut 60 Zuschauern und bei kühlen Temperaturen zeigten die Gastgeber sofort, wer den Platz als Sieger verlassen wollte.
Die aufgrund der wichtigen Partie der B-Junioren umgestellte Mannschaft - Florian, Mario und Robert fehlten - ergriff sofort das Zepter. Bereits in der zweiten Minute zirkelte Julius einen Freistoss gen Isserstedts Gehäuse, der allerdings die Beute des nicht immer sicher wirkenden Schlussmannes der Gäste wurde.

Die Rot-Schwarzen dominierten, Union versuchte, sich aus dem Klammergriff zu befreien. In der 10. Minute drohte die Partie allerdings auf den Kopf gestellt zu werden, als nach der ersten Ecke für Union, das Spielgerät wie aus dem Nichts an der Latte des von Arvid gehüteten Tores landete. Dann agierten allerdings nur noch die Jenenser. Scheiterten die Gastgeber kaum eine Minute später nach feinem Pass Markus` auf Tim mit Direktschuss und 3 Minuten später erneut Tim drei Meter alleinstehend vor dem Goalie der Gäste nach zuvor mustergültig getimeter Flanke Julius`, war es dann in der 20. Minute Letzterem vergönnt, zum verdienten 1:0 einzunetzen.

Der dann später ausgewechselte Micha, der ebenfalls für das wichtige Spiel der B-Junioren geschont werden sollte, scheiterte per Kopf in der 30. Minute, bevor Julius einen indirekten Freistoss kaum eine Minute später schmerz- und emotionslos zum 2:0 in die Maschen beförderte. Das vielleicht schönste Tor des Tages erzielte Tim, der nach einem unwiderstehlichen Flankenlauf Philippes auf der rechten Außenbahn zum 3:0 per Direktabnahme vollendete. Der Kuchen war gegessen.

Nach der Halbzeitpause wurde das Ergebnis von den Hausherren verwaltet, nennenswertes passierte zumindest aus Zwätzener Optik nicht mehr. Dies war auch der Tatsache geschuldet, dass das Wechselkontingent der Gastgeber ausgeschöpft wurde und allen ansonsten weniger zum Zuge kommenden Spielern, so auch Till, der kurz vor dem Spiel wegen eines Magen-Darm-Infektes nicht als Torwart parat stand, eine Einsatzchance geboten wurde.

Das 1:3 aus spitzen Winkel durch die Gäste in der 40. Minute war nur Makulatur.

Der Pflicht muss zum Kampftag der Arbeiter und Werktätigen am 1. Mai - für diejenigen, die mit diesem Begriff nichts anzufangen vermögen, bitte einen kurzen Geschichtsexkurs bei den Eltern erlangen - die Kür
im "Doppelspiel" - Pokalhalbfinale und Ligaspiel - gegen Klosterlausnitz erfolgen, die sich in der jüngsten Vergangenheit weniger durch sportlich faires Verhalten auszeichneten.

Allerdings ist der spielstarke Gegner, der uns den Einzug in die nächste Runde des Hallenpokals vermasselte, nicht zu unterschätzen. Mit der Zwätzen auszeichnenden sprichwörtlichen Leidenschaft und im Wissen um die eigene Spielstärke sollte uns allen zum 1. Mai ein Geschenk gemacht werden können. Auf gehts, Jungs!

R.M.


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Grün-Weiß Stadtroda : SV Jena-Zwätzen 1:1 (0:0)


War es zum Mäuse melken oder zum Haare ausraufen? Am Ende fehlte den Zwätzenern das notwendige Quentchen Glück und es kam noch eine Portion Pech hinzu!

Nach dem standesgemäßen der Höhe nach für Einheit noch schmeichelhaften 4:0-Sieg am vergangenen Wochenende sollte bei idealen Bedingungen und hervorragenden Platzverhältnissen Revanche für die am Ende zu hoch ausgefallene aber wohl verdiente 3:6-Niederlage im Hinspiel genommen werden.

Der SV Jena-Zwätzen kam mit breiter Brust, das hart umkämpfte Match im Pokal gegen Stadtroda vor Augen. Vor stattlicher Kulisse und 14 mitgereisten Fans der Zwätzener begannen die Gäste engagiert und kauften den Rod`schen den Schneid ab, Chancen hüben wie drüben Mangelware. Kam etwas vor das Gehäuse der Rot-Schwarzen, wurde es die Beute der wiederum stark aufspielenden Innenverteidung der Gäste. Aggressiv aber nicht unfair, mögen es nicht objektive Beobachter manchmal anders gesehen haben, wurden die Zweikämpfe angenommen und der Spielaufbau der Grün-Weißen zerstört, die nur ab und an ihre durchaus vorhandene spielerische Klasse aufblitzen lassen konnten.

Die erste Chance ergab sich folgerichtig für Stadtroda sage und schreibe somit erst in der 22. Minute, als ein Schuß aus der zweiten Reihe knapp über das Gebälk der Zwätzener zischte.
Die Antwort der Jenenser ließ nicht lange auf sich warten, als Tim keine sechs Minuten später in Höhe des Torraumes mit einem Heber den Torwart der Rod`schen überlisten versuchte, allerdings knapp scheiterte. Das war das Signal für die Gäste, die nun ihrerseits eigene Gelegenheiten erzwangen, so als kurz vor der Pause nach einer Ecke für Vinzent sich gleich drei mal aus guter Position im Strafraum die Einschußchance ergab.

Allerdings blieb Stadtroda gefährlich und hätte noch vor dem Pausenpfiff in Führung gehen können, wenn nicht Arvid im Tor den Kopfball eines Rod`schen stark parierend um den Pfosten gelenkt hätte. Das 0:0 zur Pause spiegelte das Kräfteverhältnis auf dem Rasen wieder.

Dies sollte sich nach dem Wiederanpfiff ändern.
Die Gastgeber stellten in der Verteidigung um, die Zwätzener Aufstellung blieb unverändert.

Die Gäste begannen stark und liessen keine Zweifel aufkommen, gewinnen zu wollen. Allerdings sündigten sie bei der Chancenverwertung, so geschehen in der 50. Minute, als Robert allein auf den Torhüter der Gäste zugehend den Ball sowohl über den Goalie als auch das Gehäuse lupfte. Kaum 60 Sekunden später erneut die Großchance für Robert das fällige 1:0 für die Gäste zu erzielen, allein der Konter wurde nicht konsequent zu Ende gespielt.

So kam es, wie es kommen musste, nach alter fussballerischer Binsenweisheit erhält die Elf die Tore, die sie selbst nicht erzielt. Freilich war das 1:0 der Grün-Weissen in der 55. Minute schön anzusehen, als nach einem schnellen Gegenzug über rechts diagonal nach links gespielt wurde und der rod`sche Stürmer flach ins rechte Eck einschob.

Wer dachte, die Zwätzener seien geschockt, der irrte gewaltig. Die Rot-Schwarzen kämpften leidenschaftlich, so dass das hoch verdiente 1:1 nur fünf Minuten später folgerichtig fiel. Ein hoher Ball segelte in den Strafraum und Micha köpfte über zwei Stadtrodaer Abwehrspieler hinweg ein. Nun leckten die Jenenser Blut. Eine turbulente Schlußphase folgte, in der die Gäste alles nach vorn warfen. Nachspielzeit. Und da war sie, die Riesenchance Sekunden vor ultimo nach einer Flanke von halblinks auf Julius, der freistehend in Höhe des Elfmeterpunktes den freilich nicht leicht zu nehmenden Ball volley über`s Gehäuse schoss.

Abpfiff, Enttäuschung bei den Gästen, die für ihre leidenschaftliche Vorstellung nicht mit einem 3er belohnt wurden. Sei`s drum: Eine derartige Leistung nötigt Respekt ab und verdient keine Schelte!
Weiter so, Jungs, die Meisterschaft ist noch längst nicht verloren. Glaubt an Euch!

R.M.


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Kreispokal-Viertelfinale Bilder hier!

SV Jena-Zwätzen : Grün-Weiss Stadtroda 3:0 (0:0,0:0) n.E.

Unbändiger Siegeswille zwingt die Möhrenstädter in die Knie!

Fragte man die zahlreichen Fan`s der Zwätzener kurz vor dem Anpfiff, welche Prognose zum Ausgang des Spiels sie wagten, erntete man kaum eine konkrete Aussage, eher denn Unsicherheit, ob der mit viel Vorschußlorbeeren angereisten Gäste aus dem ehemaligen Altenburger Westkreis (für historisch Interessierte: ehedem dem Herzogtum Sachsen-Altenburg zugehörig). Der Stachel der 3:6-Niederlage der Rot-Schwarzen aus der Hinrunde saß tief, nochmals wollte das Trainergespann mit naiver Offenherzigkeit keine Gastgeschenke verteilen.

Mit tiefem Geläuf, kaltem Wind und immer wiederkehrenden Schauern glichen die Rahmenbedingungen einem Pokalspiel auf der Insel. So sollte es sein, so sollte es werden. Tief gestaffelt mit Micha und Mario eine bärenstarke Innenverteidigung offerierend mussten die Ausfälle der spielstarken Julius`, Tim`s und Markus` kompensiert werden. Und wie das gelang.
Mögen die Rod`schen mehr Ballbesitz gehabt haben, die Zweikämpfe wurden durch die Jungs aus dem Jenaer Norden gewonnen. Was insbesondere Mario und Micha ablieferten, war überzeugend. Ein ums`s andere Mal liefen sie ihre Gegner ab, die sich auch am starken Mittelfeld, das von Florian und dem unermütlich kämpfenden Vinzent dominiert wurde, die Zähne ausbissen.

Chancen der Gäste? Fehlanzeige! Stattdessen setzten die Zwätzener Nadelstiche mit langen Bällen auf Robert, der allein zweimal freistehend vor`m Goalie der Gäste am fehlendem Glück scheiterte. Freilich hätte es auch einen Pfiff für die Gastgeber geben müssen, als Robert elfmeterreif an der Strafraumgrenze (un)regelrecht "umgepflügt" wurde und minutenlang behandelt werden musste.
Nach dem Pausentee das gleiche Bild: Ein ausgeglichenes Spiel, Torraumszenen allerdings Mangelware. Arvid, der an Stelle Till`s, der in Hälfte zwei für Sandro eingewechselt wurde und für durchaus kurzzeitige belebende Elemente sorgte, aufgrund dessen Trainingsrückstandes den Vorzug im Tor der Gastgeber erhielt, verlebte einen ruhigen Vormittag.

Anders der nicht arivierte Torhüter der Gäste, wir vernahmen es aus deren Spielbericht, der in der zweiten Hälfte gegen den doch mehr und mehr erschöpften und bis an die Leistungsgrenze gehenden Robert sich gleich zweimal auszeichnen konnte. Es war zum Haare raufen, als Robert 5 (!) Meter allein vor dem Goalie den Ball in dessen Arme statt in`s dann ach doch nicht so große Gehäuse schoß.
Am Ende zitterten sich die Zwätzener in die Verlängerung, mit dem Gedanken im Hinterkopf, ob der ausgelassenen "Hundertprozentigen" noch bestraft zu werden. Abpfiff, Verlängerung, in der sich nichts weltbewegendes ereignen sollte!

Elfmeterschießen, welch ein Nervenkitzel!

Mario, vielleicht zu kurzer Anlauf, der Torwart hält! Stadtroda jubelt aufreizend! Deren Schütze nimmt Anlauf, und... versenkt den Ball in den Wolken! Micha tritt an und es steht 1:0! Der nächste Schütze der Gäste, wieder über den Balken! Zwätzen in der Vorhand! Florian, ein sicherer Schütze schießt und vom Innenpfosten trudelt der Ball ins Tor!!! Wahnsinn! 2:0, das müsste es doch gewesen sein? Abwarten, doch der dritte Rodaer im Bunde "löffelt" das Leder in`s Nirvana! Letzter Schütze der Zwätzener, oder doch nicht?, Vinzent, der die Kugel kompromisslos zum 3:0 ins Netz befördert!!! Die Gastgeber können es noch gar nicht fassen, bis der Schiedsrichter die Partie abpfeifft! Sieg!

Die Gäste flüchten sich in nicht nachvollziehbaren Sarkasmus und jubeln. Sei`s drum, eine kämpferisch überzeugende Leistung Aller unter widrigen Bedingungen mit happy end bringt am Ende einen verdienten Sieg und den Einzug unter die letzten Vier. Im Halbfinale warten Königshofen, Dorndorf-Steudnitz und Klosterlausnitz.... da war doch was.....?

Unser Ziel: Das Finale zum Kreispokaltag am 1. Mai in der "guten Stube" in Zwätzen!

R.M.

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C-Junioren: Dritter der Hallenkreismeisterschaft 2012 - Fotos

Am Ende stand den in Schwarz-Gold angetretenen C-Junioren nebst Interimstrainern die Enttäuschung in den Gesichtern geschrieben. Statt des angestrebten Titelgewinns mussten sich die Jenenser mit dem dritten Platz zufrieden geben und verpassten obendrein die Qualifikation für die Zwischenrunde zur Hallenlandesmeisterschaft.

Dabei wurde in der Woche zuvor unter bescheidenen Bedingungen in der altehrwürdigen Minihalle in Zwätzen so gut es ging engagiert trainiert und die Vorfreude auf das, was da kommen mochte, war bei Jedermann spürbar.
Selbst Czimmi ließ es sich neben den zahlreich mit Kind und Kegel erschienenen Eltern der Zwätzener Jungs nicht nehmen, seine ehedem von ihm trainierten Buben zu unterstützen.

Wurde das erste Spiel, in dem sich Julius und Flo als Torschützen auszeichneten, gegen den FC Thüringen Jena zwar schmucklos aber dennoch verdient mit 2:1 gewonnen, sollte das darauffolgende Spiel gegen den FSV Bad Klosterlausnitz zum niemals für möglich gehaltenen Schicksalsspiel der Schwarz-Roten werden. Die viel zu offensiv agierenden Zwätzener fingen sich bereits nach noch nicht einmal 30 gespielten Sekunden das 0:1 durch die durchaus technisch versierten FSVer ein, die bis zur 5. Minute durch Konter, die wie Nadelstiche saßen, auf 0:3 aus Jenaer Optik erhöhten.
Der komplette Blockwechsel, der die Spielwende noch bringen sollte, kam vielleicht zu spät, allerdings hatten die Zwätzener nach dem schnellen Anschlußtor zum 1:3 durch Robert neben fehlendem Glück viel Pech, als allein 3 (!) mal für den bereits geschlagenen Torwart der Klosterlausnitzer der Querbalken des Gehäuses retten musste, weitere Torchancen auf dem Fuß lagen.

Der Frust, der sich nicht nur in der Kabine entlud, war nur all zu verständlich, nicht jedoch das Hadern mit Schiedsrichterleistungen und dem Auftreten von Gegenspielern.
Es musste schon ein Sieg gegen die favorisierten Grün-Weißen aus Stadtroda, die sich vor heimischen Publikum auch das der Kahl`schen und der Klosterlausnitzer sicher sein konnten, her, um das Minimalziel 2. Platz zu erreichen.
Es sollte das beste Spiel der Jenaer werden. Schlugen die Rod`schen die etwas feinere Klinge, standen die Zwätzener in punkto Einsatzbereitschaft und schnellem Umkehrspiel in nichts nach. Das Spiel wogte auf und ab, bis allerdings eine Fehlentscheidung der sonst fehlerfreien Referees in der 5. Minute nach einem nicht geahndeten Foul an Flo im eigenen Strafraum zum 0:1 führte.

Die Rot-Schwarzen waren keineswegs geschockt, schlugen statt dessen keine halbe Minute durch Robert zum 1:1 zurück. Danach hätte jede der beiden Mannschaften für die Entscheidung sorgen können, allein die Goalies verhinderten den jeweiligen Rückstand.
Als ob das Pech aus dem vorangegangenen Spiel noch nicht aufgebraucht schien, setzte Robert einen Heber über den Torwart 20 Sekunden vor ultimo an die Latte. Es wäre das wohl entscheidende siegbringende Tor gewesen, hätte, aber, wenn...... Grün-Weiß stand in keinem Spiel der Endrunde so dicht vor einer Niederlage. Respekt!
Die Zwätzener hofften vergebens auf einen Fehltritt der Rod`schen, die sich freilich auch mit einem knappen 2:1 gegen den FC Thüringen ebenso schwer taten. Die Klosterlausnitzer überraschten mit einem souveränem Auftritt und platzierten sich folgerichtig auf Rang 2.

Das versöhnliche 3:1 gegen St. Gangloff, in dem Tim das 1:0 erkämpfte, wurde von unsachlichen Jubelarien von Trainern und Spielern des FSV Bad Klosterlausnitz überschattet, die nach einem Foul eines St. Gangloffers im Strafraum an Till, der am Boden liegen blieb, jubelten! Derartige Szenen gehören weder im Seniorenbereich, erst recht nicht bei den Junioren auf den Fußballplatz! Wehret den Anfängen, anderenfalls man sich über die gesellschaftlichen Mißstände nicht erstaunt die Augen reiben muß!

Das für die Tabellenkonstellation völlig wertlose Spiel gegen Kahla sollte zum versöhnlichen Abschluß führen, allerdings verpasste Robert nach dessen frühen 1:0 in der 1. Minute für die Zwätzener, den Deckel freistehend vor`m Torwart "drauf" zu machen, so dass nach fussballerischer Binsenweisheit, der die Tore schießt, dessen Gegner sie nicht fallen läßt, so Kahla, geschehen zum 1:1 und 1:2 in der 5. bzw. 8. Minute.
Resümee:
Die mit viel Wollen und Elan in`s Turnier gestarteten Zwätzener waren tief enttäuscht, nicht den Titel erreicht zu haben, den man sich so sehr ersehnte. Lag es an der Übermotivation, lag es an einer gewissen Überheblichkeit, an Pech, an von allem etwas? Schwer zu sagen.

Analysiert man die Partien mit etwas Abstand, ist festzustellen, dass sämtliche Endrundengegner auf einem höheren Niveau spielten, es keine vermeintlich leichteren Gegner gab.
In jeder Partie wurden genügend Chancen durch Jena-Zwätzen erspielt. Das offensiv ausgerichtete Spiel offenbarte jedoch auch Schwächen beim Umschalten von Angriff in die Defensive, was gegen den FSV zum Verhängnis wurde.
Sei es, wie es sei. Es hat Spaß gemacht, und bei allem denkt daran, ein Fußballspiel ist "nur" ein Spiel. Ich danke allen, die dabei gewesen sind!

R.M.
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Hallenkreismeisterschaft - Vorrunde

Bärenstarke Vorstellung! Fotos


Servierten die Zwätzener im letzten Saisonhinrundenspiel 2011 gegen Blau-Weiß Bürgel nur den Hauptgang, wurde am Dessert in der Vorrunde der Hallenkreismeisterschaften in Eisenberg nicht gespart. Die Kost war derart oppulent und kalorienreich, dass sie den Gegnern der Schwarz-Roten schwer, zu schwer, im Magen lag!

Den ortsabwesenden Trainern zu zeigen, nicht nur Spaß am Fußball zu haben, sondern ernsthaft gewillt zu sein, den Kreismeistertitel in der Halle zu erringen, das war ausgegebenes Ziel. Wie dann die Vorrunde abgespult wurde, war beeindruckend und wurde vom staunenden Publikum, darunter 17 Zwätzener, mit Szenenapplaus honoriert!

Dabei verspürten einige Youngster freilich zunächst nicht die sonderliche Lust, am 3. Advent anstelle eines Lichts ihr Können aufblitzen zu lassen, zumal das unerfahrene Tandem an der Seitenlinie zuvor noch keine Meriten sammeln konnte. Dass sich das mit dem Anpfiff schlagartig ändern sollte, zeugte von der gewonnenen Reife des Teams.

Eine Partie oder einen Spieler herauszuheben, wäre angesichts der Leistungen Aller(!) ungerecht. 21:3 Tore und sechs souveräne Siege waren Ausdruck eines bärenstarken Auftritts der Zwätzener. Wie die Florian, Julius, Basti & Co. wirbelten, war beeindruckend. War der 3:1-Auftaktsieg gegen Dorndorf-Steudnitz nach der beruhigenden 3:0-Führung und dem Blockwechsel zwar mit mehr Licht aber auch mit etwas Schatten versehen, wurde Kahla im zweiten Spiel nicht der Hauch einer Chance gelassen.



Was da insbesondere Florian an Pässen in die Tiefe, Julius und Robert offensiv und Mario in der Defensive zelebrierten, war das Sahnehäubchen auf dem Dessert. Der Rest war Tills fette Beute. Es hätte anstelle eines nie gefährdeten 2:0 auch gut und gerne 5:0 am Ende stehen können, die Kahl`schen hätten keinen Grund zur Klage gehabt. Sollte das 2:0 über das ebenso chancenlose Klosterlausnitz etwas schmucklos geraten, waren es die letzten drei Spiele, die die Zuschauer von den Bänken rissen.

Der zweite Block spielte die Königshofener im Match nummero vier mit 5:0 auch spielerisch an die Wand, im anschließenden Spiel folgte das wohl beste Spiel der Zwätzener, die Grün-Weiß Stadtroda, die anders als es die Bezeichnung "II" vermuten ließ, nicht nur mit der zweiten Garnitur aufliefen, mit 4:0 abfertigten, nachdem Till in der Anfangsminute mit phantastischem Reflex das 0:1 verhinderte.

Das abschließende Match gegen den FC Thüringen, längst stand der SV Jena-Zwätzen als Gruppenerster fest, geriet zum Schaulaufen, dreimal Tim und zweimal Philippe krönten die Leistung des gesamten Teams mit jeweiligen Treffern.

Schnelles Umkehrspiel, Beweglichkeit, Spielwitz, die Rückwärtsbewegung beim Konterspiel, und freilich wunderschöne Tore - erinnert sei an das Freistoßtor Julius` unter die Latte oder Roberts Heber nach feinem Pass Flo`s -, machten die Vorrunde zu einem Erlebnis für Spieler und Eltern und die verpassten Weihnachtsplätzchen vergessen.

Wir haben Blut geleckt und wollen in der Endrunde am 8. Januar bis zum Umfallen mit Leidenschaft kämpfen und spielen, um endlich den ersten Titel seit langem, langem, langem... zu holen. Wir sind heiß!

Aufstellung:

Block 1: Till - Mario, Florian, Julius, Robert
Block 2: Till - Raik, Markus, Philippe, Sebastian, Tim

SV Jena-Zwätzen : Dorndorf-Steudnitz 3:1

1:0, 1.30 min.: Julius
2:0, 3.00 min.: Robert
3:0, 3.20 min.: Julius
3:1, 6.30 min.: Dorndorf-Steudnitz

SV Jena-Zwätzen : SV Kahla/Orlamünde 2:0

1:0, 3.00 min.: Robert
2:0, 6.00 min.: Robert

SV Jena-Zwätzen : SV Bad Klosterlausnitz 2:0

1:0, 4.30 min.: Philippe
2:0, 8.00 min.: Robert

SV Jena-Zwätzen : Königshofen 5:0

1:0, 1:30 min.: Tim
2:0, 2:30 min.: Markus
3:0, 4:38 min.: Tim
4:0, 8.00 min.: Sebastian
5:0, 8.30 min.: Sebastian

SV Jena-Zwätzen : Grün-Weiß Stadtroda II 4:0

1:0, 2:00 min.: Robert
2:0, 3:00 min.: Julius
3:0, 4:30 min.: Robert
4:0, 6:20 min.: Robert

SV Jena-Zwätzen : FC Thüringen Jena 5:2

1:0, 1.30 min.: Tim
1:1, 3.15 min.: Thüringen
2:1, 5.30 min.: Philippe
3:1, 5.48 min.: Philippe
4:1, 6.10 min.: Tim
5:1, 7.00 min.: Tim
5:2, 8.10 min.: Thüringen

Endrundenteilnehmer

Grün-Weiß Stadtroda SV Jena-Zwätzen
Bad Klosterlausnitz I FC Thüringen Jena
St. Gangloff SV Kahla/Orlamünde

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Blau-Weiß Bürgel : SV Jena-Zwätzen 0:3 (0:1)

Passabler Hauptgang ohne Dessert!

Der Tisch war gedeckt, das Essen serviert, allein es musste mangels Tafelsilber aus irdener Bürgeler Keramik gespeist werden, ohne das Dessert zu reichen. Der Hauptgang machte satt, ein Genuss war er allerdings nicht.
Vor der Magerkulisse von 28 Zuschauern, die durch 17 Auswärtige aus Zwätzen aufgewertet wurde, stand der am Ende klare Erfolg des SV Jena-Zwätzen nie ernsthaft in Frage. Dabei mussten die Gäste ohne den krankheitsbedingt pausierenden Top-Scorer der Liga, Robert, sowie Jonas auskommen, denen ich auf diesem Wege gute Genesung wünsche! Ein Verlust, der bereits vor dem Anpfiff keine Illusion über einen möglichen Sieg in zweistelliger Höhe aufkeimen lies.

Die Rot-Schwarzen begannen druckvoll und unterstrichen ihre Ambitionen, bereits frühzeitig auf die Siegerstraße einfahren zu wollen, als nach kaum mehr als 120 Sekunden eine fehlerhafte Abseitsentscheidung des Referees eine verheissungsvolle Chance der Gäste zunichte machte. Die Blau-Weißen standen tief und waren von Beginn an auf Schadensbegrenzung aus. Die Zwätzener erarbeiteten sich im Minutentakt Tormöglichkeiten, die allesamt zu hektisch vergeben wurden.
Es dauerte immerhin bis zur 21. Minute, den Widerstand der Keramik-Städter zu brechen. Ein eher harmloser Versuch Markus`, mit einem Distanzschuß den Torwart der Gastgeber zu bezwingen,
führte zum erlösenden Führungstreffer, weil dieser den Ball abprallen ließ und Julius dankend abstaubte.

Dass im Anschluß an das 1:0 nicht der Sack zugemacht wurde, lag vor allem daran, dass das schnelle Spiel über die Flügel vernachlässigt wurde und somit kaum Räume vorhanden waren, das Abwehrbollwerk der Bürgeler zu knacken. Erst der Wechsel des endlich überzeugenden Tim auf die linke Außenbahn im Anschluß an den Wechsel Sandro`s für Luisa in der 23. Minute brachte mehr Schwung über die Außen, zumal Philippe über rechts eine starke Vorstellung bot.
Gleichwohl sollte die Vorentscheidung vor der Pause nicht fallen, denn zunächst traf Markus mit einem Distanzschuß in der 30. Minute nur den Pfosten und auch Julius scheiterte kurze Zeit später nach feinem Zuspiel Tim`s mit seinem Schuß am Goalie der Gastgeber.
Die Bürgeler wagten sich demgegenüber erstmals in der sage und schreibe 33. Minute über die Mittellinie, Till war bis zu diesem Zeitpunkt schier beschäftigungslos. Der Pausenkommentar der Blau-Weißen brachte es auf den Punkt, "Mensch Jungs, wir liegen nur 0:1 hinten".
Dass unsere Mannen gewillt waren, nach dem Gang aus der Kabine ihre Gegner in die Knie zu zwingen, verdeutlichte die Chancenflut kurz nach Wiederbeginn. Scheiterte Flo zunächst mit seinem Freistoß in aussichtsreicher Position, war es anschließend Sandro im Doppelpack, der unglücklich abschloß. So hätte es fast kommen können, wie es mußte, als in der 43. Minute nach einem Patzer des ansonsten sehr sicheren Raik die Bürgeler nach einem Konter in Till, der gedankenschnell heraus lief, ihren Meister fanden. Dies war allerdings auch die erste und letzte brenzlige Situation, die die Rot-Schwarzen zu überstehen hatten.
Zogen die Zwätzener über die Flügel das Tempo an, wurde es brandgefährlich. So geschehen in der 57. Minute, als Philippe seine Gegenspieler wie Slalomstangen stehen ließ, von der Grundlinie scharf nach innen flankte, der Schuß von Markus noch abgeblockt wurde, jedoch Tim seine starke Vorstellung mit dem 2:0 krönte. Erlösung!
Das 3:0 in der 63. Minute, das Flo erzielte, war Makulatur, weil die Gäste den Sieg nur noch Hause schaukelten.
Nach einer beeindruckenden Hinrunde mit 10 Siegen aus 11 Spielen und mit zum Teil erfrischendem Fußball können unsere Junioren in die verdiente Spielpause gehen, allerdings mit dem Willen, in der Rückrunde Stadtroda vom Tabellenthron zu stürzen. Hierzu bedarf es der Leidenschaft und des Siegeswillens, der eine Mannschaft aus dem Jenaer Norden immer auszeichnen sollte.

Luisa Schröder stellte sich nach dem Spiel dem Reporter:

R.M. : "Luisa, wie hast Du Deine Leistung am heutigen Tag gesehen?"
Luisa: "Keine Ahnung!"
R.M. : "Du musst doch eine Meinung haben!"
Luisa: "Weiß ich nicht!"
R.M. : "Nun gut. Andere Frage. Was hat dem heutigen Spiel der Zwätzener gefehlt?"
Luisa: "Unsere Torchancen hätten wir konsequent nutzen müssen, auch unser Spiel über die Flügel hätte besser sein können."
R.M. : "Meinst Du, wir können Stadtroda noch abfangen?"
Luisa: "Wenn wir hinten sicher wie in den letzten Spielen stehen und
schnell und genau über Außen spielen und die Tore machen, denke ich schon."
R.M. : "Danke für das Gespräch!"

Die Bilder vom Spieltag schoß exclusiv Mario Schuschies!

Vielen Dank an alle Spieler, Eltern und Verantwortliche und eine schöne Adventszeit wünscht herzlich R.M..

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SV Jena-Zwätzen : SV Kahla 5:0 (2:0)

Grandioser Sieg über unsportliche Verlierer!

Der Tabellenzweite gegen den Tabellendritten - ein Spitzenspiel zweier Mannschaften auf Augenhöhe sollte es werden, dessen Verlierer sich vorerst aus dem Titelrennen verabschiedet hätte. Dass es am Ende ein nicht nur dem Ergebnis nach klarer Sieg der Hausherren wurde, sondern auch ein der Höhe nach absolut verdienter, war nach dem knappen Pokalerfolg der Zwätzener über die Kahl`schen keineswegs zu erwarten.
Allerdings wurde das sportlich faire Auftreten der Gastgeber durch das Indiskutable der Gäste (!) vor allem nach dem Spiel im Kabinengang getrübt. Emotionen in allen Ehren, dass Spieler des SV Jena-Zwätzen angepöbelt und beleidigt und die Fußballschuhe an den Wänden "gesäubert" werden, attestiert nicht nur mangelnde soziale Kompetenz, sondern die Mißachtung sportlicher Kontrahenten und von Sachwerten. Der Vorgang wird ein Nachspiel beim KFA Jena-Saale-Holzland haben!

Die Antwort auf das Verhalten der Gäste gaben die Zwätzen-Bubis gut zwei Stunden zuvor in beeindruckender Manier auf dem Rasen. Erstmals seit langem traten sie dabei auf dem bestens präparierten Hauptplatz an der Brückenstraße in Bestbesetzung an.

Es waren kaum zwei Minuten gespielt, als Robert nach einem präzise geschlagenen Pass in die Tiefe die körperlich robuste Abwehr der Gäste stehen ließ und auf und davon zog. Der jähe Abseitspfiff des nicht immer sicher in seinen Entscheidungen wirkenden Referee`s verwehrte jedoch einen erfolgreichen Abschluss. Das Spiel wogte in den Anfangsminuten auf und ab und die Gäste unterstrichen, dass sie nicht gewillt waren, kampflos die Punkte abzugeben, obgleich Chancen hüben wie drüben Mangelware waren.
Nach und nach bekamen die Rot-Schwarzen ihren Gegner in den Griff. War es zunächst Robert in der 13. Minute, der erneut eine bärenstarke Vorstellung ablieferte und nach schnellem Umschalten der Abwehr in die Offensive am Torwart der Gäste scheiterte, anschließend Micha, der in der 17. Minute abzog, sein Schuss ebenfalls sichere Beute des Goalies der Kahl`schen wurde, schloss keine Minute später erneut Robert nach Tim`s Flanke von links im zweiten Zupacken zum mittlerweile verdienten 1:0 ab.

Der SV Kahla war danach geschockt. Zwar versuchten die körperlich präsenten Gäste, die prompte Antwort zugeben, zwingende Torgelegenheiten sprangen aber nicht heraus. Stattdessen die Zwätzener, die nicht nur frischer, spielwitziger und technisch beschlagener wirkten, sondern auch zielstrebiger. So war es endlich wieder einmal Julius vorbehalten, der mit straffem Schuß kurz vor der Pause das eminent wichtige 2:0 markierte.
Die zwischenzeitlich zahlreichen Fans des SV Jena-Zwätzen - 61 an der Zahl, nicht mitgerechnet, diejenigen, die aufgrund eines Staus in der Brückenstraße Zaungäste waren - waren`s zufrieden.
Nach dem Pausentee bot sich den Zuschauern ein unverändertes Bild, Kahla wollte, Zwätzen konnte. Die ein um`s andere Mal hinterher schauende Abwehr der Gäste stand in der 38. Minute erneut Spalier, um das die Vorentscheidung bedeutende 3:0 durch Robert fassungslos und konsterniert zur Kenntnis zu nehmen. Der Drops war gelutscht, die Kahlaer fielen nur durch rüdes Vokabular gegenüber ihren Gegenspielern auf und haderten mit ihrem Schicksal.
Das sollte nochmals in Gestalt von Robert und Vinzent zuschlagen.
War es zunächst nach fein getimeter Flanke der für Luisa eingewechselte Philippe in der 57. Minute, der Robert zum 4:0 einnetzen ließ, schloss sieben Minuten später Vinzent im Nachsetzen zum völlig verdienten 5:0 für die Hausherren ab.
Eine starke Mannschaftsleistung der Zwätzener mit überragenden Momenten, vor allem im schnellen Umkehrspiel und klugen Pässen in die Spitze, war der Garant, den körperlich präsenten Gästen den Schneid abzukaufen und verdient den Platz als Sieger zu verlassen.

Das letzte Hinrundenspiel in Bürgel muß konsequent bestritten werden, um bei konzentrierter Chancenverwertung dem Tabellenführer aus Stadtroda weiter im Nacken zu sitzen, der einen Tag später in Kahla antreten wird. Wunder geschehen, wenn man daran glaubt. Ich tue es!
R.M.


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TSV Königshofen : SV Jena-Zwätzen 0:8 (0:5)

Pflichtsieg!

Nachdem das bei Union Isserstedt außerhalb der Wertung mit 5:0 gewonnene Spiel der Zwätzen-Bubis als ausgefallen nicht in die Annalen einging - anders die völlig überzogene rote Karte gegen Luisa, die diese für ein Allerweltsfoul im Strafraum sah - der Elfer wurde postwendend von Till pariert, ging es in ländlicher und herbstlich kühler Atmosphäre am vergangenem Samstag gegen den Tabellenvorletzten aus Königshofen.
Allerdings wäre alles andere als ein Sieg einer Sensation gleich gekommen, obwohl mit Flo bei Lust und Laune und Julius, die an die B-Junioren ausgeliehen wurden, sowie Vincent gleich drei Stammkräfte und Leistungsträger fehlten.
Dass bereits in der 9. Minute Jonas, der sich viel vorgenommen hatte, für Sandro verletzungsbedingt weichen musste, verbesserte die Situation im Angriff, der zu stark auf Robert zugeschnitten war, keineswegs.

Doch zunächst begann die Partie verheissungsvoll. Jonas zog in der ersten Minute von halbrechts ab, dessen Schuss nur knapp am Gehäuse der Königshofener vorbei strich. Keine sechzig Sekunden später scheiterte Robert mit einem Freistoss am guten Torwart der Gastgeber. Dass sich der TSV trotz dessen Tabellensituation nicht verstecken wollte, zeigte der Konter fast im Gegenzug, bei der die Abwehr der Rot-Schwarzen ähnlich der 3er-Abwehrkette der Deutschen gegen die Ukraine nicht immer sattelfest wirkte. Wäre da nicht Arvid, der den Vorzug vor Till erhielt, gedankenschnell herausgelaufen, um dem schnellen "13er" der TSVer den Schneid abzukaufen, kaum auszumalen, was passiert wäre....
Erst ein schnell vorgetragener Angriff in der 13. Minute brach den Bann, als Robert zu seinem 16. Saisontreffer flach zum 1:0 einnetzte. Endlich nahm die Partei Fahrt auf, versuchte Zwätzen, den Druck zu erhöhen. Keine zwei Minuten später passte Tom auf Robert, der sich mit dem 2:0 bedankte. Scheiterte Luisa etwas zu hektisch im Abschluss, war es in der 18. Minute erneut Robert, der nach feiner Vorarbeit das vorentscheidende und zugleich einen lupenreinen Hattrick markierende 3:0 erzielte.
Schade, dass die Angriffe der Zwätzener nicht präzise zu Ende gespielt wurden, um das positive Torverhältnis auszubauen, was am Ende der Saison ausschlaggebend sein könnte. So dauerte es bis zum Ende der ersten Hälfte, als Tim nach Vorarbeit von Sandro zum 4:0 verwandelte und nach einem Heber Sandro`s über einen Abwehrspieler der Gastgeber Robert mit dem schönsten Tor des Tages nur wenige Sekunden später zum 5:0 einschoss.

Die wenigen Zuschauer, in der Mehrzahl Zwätzener, die anders wie in manch einem Heimspiel das Match konzentriert verfolgten, sollten nach dem Pausentee eine eher zurückhaltende Gastelf sehen. Vielleicht lag es an den kühlen Temperaturen oder am Gefühl des sicheren Sieges, nach dem in der 37. Minute erzielten 6:0 durch Luisa passierte lange Zeit nichts, daran änderten zunächst auch die Auswechselungen - Willi für Raik und Philippe für die müde wirkende Luisa - nichts.
Wären es nicht die allerdings herausragenden Einzelleistungen eines Tom, der eine halbhohe Ablage Roberts volley in der 55. Minute im Tor versenkte und Basti`s in Schweinsteiger-Manier mit direktem Zug zum Tor und der abschließende Pass in die Tiefe in der 68. Minute gewesen, den Robert aufnahm und zum auch der Höhe nach verdienten 8:0 abschloss, das Spiel hätte bereits 20 Minuten früher vom äußerst umsichtig leitenden Referee abgepfiffen werden können, ohne dass die Zuschauer etwas vermisst hätten.
Nun kommt am nächsten Spieltag der kampf- und einsatzstarke SV Kahla, der, das Pokalspiel hat es gezeigt, keineswegs Fallobst sein wird.
Mit einer spielerisch starken und mit eisernem Siegeswillen und Einsatzbereitschaft gepaarten Mannschaftsleistung können und werden wir Kahla einen heißen Empfang in Zwätzen bereiten, um auch nach diesem Spiel als ärgster und ernster Verfolger Stadtrodas im Titelrennen zu bleiben! Also, Ärmel hoch krempeln, Jungs!

R.M.

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SV Jena Zwätzen : FC Thüringen Jena 4:1 (2:0)


Schwere Geburt anstelle eines Kantersieges!

Es hat den Vorteil, Spielberichte nicht aktuell zu verfassen, um den Überkreuzvergleich - freilich, wir wissen, diese hinken ebenso wie die legendäre Feststellung eines als Heulsuse verschrienen Andy Möller, "egal ob Madrid oder Mailand, Hauptsache Italien..." - zu geniessen und bei der Abfassung des Textes wissend, dass unser ernsthaftester Konkurrent um die Meisterschaft, die Grün-Weißen aus der Theo-Zwanziger-Stadt Stadtroda eine Woche später mit einem knappen 2:1 gegen Thüringen haarscharf an einer Blamage vorbei schrammte.
Die Aussage eines Vaters wurde damit ad absurdum geführt, die Meisterschaft sei schon entschieden, zu stark seien die Rod`schen. Wie man(n) sich täuschen kann!

Zurück zum Spiel: Die Bemerkung des sonst an Objektivität kaum zu übertreffenden Peter Sacher nach noch nicht einmal zwei gespielten Minuten, es stehe noch immer null zu null, demonstrierte die gestiegene Erwartungshaltung im mit fast 100 Zuschauern gut gefüllten Rund, und versprühte die Hoffnung, es müsse schon ein Sieg in zweistelliger Höhe her...
Dass hierzu ein Leistungsnachweis zu erbringen ist, sei am Rande erwähnt. Nach einer für Peter Sacher empfundenen Ewigkeit erzielten die Hausherren nach feinem Pass Basti`s in die Tiefe durch Robert in der 7. Minute das 1:0.
Auffälligster Akteur bis dahin war der Abwehrspieler der Gäste mit der Nr. 3, der trotz seiner durchaus robusten Statur in Zweikämpfen mit Raik den Fall auf den Rasen bevorzugte und diesen mit lautstarkem Gestöhn begleitete. Erinnerungen an unsere italienischen Fussballfreunde wurden wach. Selbiger Spieler war es in der zweiten Halbzeit, der meinte, seinem an der Außenlinie agierenden Coach unsanft im Fäkalvokabular etwas entgegen setzen zu müssen, der offensichtlich jedoch keinen Spass verstand und ihn postwendend vom Platz nahm.
Weshalb Derartiges in epischer Breite Erwähnung findet?
Nun, weil das Spiel der Zwätzener Junioren nach dem 2:0, das nach einem haarsträubenden Fehler des Gästekeepers in der 10. Minute durch Joschi fiel, zusehends verflachte.
Da änderten die durchaus vorhandenen Chancen der Jungs aus dem Jenaer Norden durch Basti, Philippe und Robert in der Folgezeit wenig. Vieles blieb Stückwerk gegen harmlose Thüringer, die zu kaum nennenswerten Aktionen fanden.
Keimte in der Pause die Hoffnung, der Schalter könne in der zweiten Halbzeit umgelegt werden, sah man(n) sich kurz nach Wiederbeginn getäuscht. Der erste Angriff (!) der Thüringer in der 37. Minute führte zum Anschlusstor, freilich mit etwas Glück, denn der Schuß tunnelte Till.
Ein wirklich sehenswerter Spielzug der Hausherren führte zum vorentscheidenden 3:1, als Philippe sich schnell auf der Außenbahn durchsetzte, scharf nach innen flankte und Robert dort stand, wo ein Torjäger stehen muss und das Spielgerät in die Maschen setzte. Puuh! Aufatmen!

Dass ein mit Willen und Wollen ausgestatteter Flo, der Licht und Schatten offenbarte, ein Spiel entscheiden kann, bot er in der 58. Minute feil, als er einen wunderbaren Diagonalpass - das nennt man Spielverlagerung, Ohren auf, Jungs! - auf Markus schlug, der den Schlappen hin hielt und aus gut 20 Metern mit einem Traumtor zum natürlich hochverdienten 4:1 vollendete!
Die Zwätzener passten sich dem erschreckend schwachen Gegner an, konnten jedoch durch spielerische Geistesblitze und einem Gastgeschenk verdient den Platz als Sieger verlassen. Für die Zukunft gilt, eine eingespielte Mannschaft aufzustellen, die schnell vor allem über die Außen ein Spiel zu dominieren im Stande ist!

R.M.

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5. Spieltag

SV Jena-Zwätzen : SV St. Gangloff/Kraftsdorf 5:0 (3:0)

Passable Vorstellung

Nach dem eher bescheidenen 2:0-Erfolg der Zwätzener über den VfB aus Steudnitz vergangene Woche folgte zwar kein Gala-Auftritt, aber eine durchschnittliche Leistung genügte, einen jederzeit ungefährdeten Sieg einzufahren.
Petrus hatte ein Einsehen mit unseren Youngstern, denn pünktlich mit Spielanpfiff durch den Referee, der umsichtig leiten sollte, schlossen sich die Schleusen und die Regenschirme blieben nicht benötigte Mitbringsel.
Der Auftakt konnte nicht vielversprechender verlaufen:
Keine 120 Sekunden waren vergangen, als nach einer Ecke Flo im zweiten Zufassen den Ball zum 1:0 abstaubte. Die Schwarz-Roten dominierten fort an Spiel und Gegner und liessen die in Weiss-Schwarz angetretenen Gäste, die über kein Auswechselkontingent verfügten, kaum einmal aus ihrer Hälfte kommen.

So erarbeiteten sich die Hausherren durchaus Chancen - Joschi`s Kopfball in der 10. Minute knapp über`s Gehäuse, Philippe`s Schuss von halbrechts nur wenig später oder Robert`s abgeblockter Versuch von der Strafraumgrenze - allein die großen Möglichkeiten waren es nicht. Von den Gästen war bis auf einen Konter in der 20ten nichts zu sehen, so dass es bis zur 23. Minute andauerte, ehe die Schützlinge um Tino auf 2:0 erhöhten und Philippe jubelnd abdrehen durfte. Arvid im Tor der Gastgeber verlebte einen ruhigen Tag.
Obgleich der Torwart der Gäste einen merklich unsicheren Eindruck hinterliess und sich im Anschluß die Hausherren mühten, das Spiel zu gestalten, blieben Hochkaräter Mangelware und die Partie verflachte zusehends. Das vielgepriesene Flügelspiel blieb aus, das Mittelfeld wurde zu langsam überbrückt, so dass den St. Gangloffern die Hoffnung blieb, mit einem Gegentor zumindest für etwas Spannung zu sorgen.

Die blieb zum Glück aus, denn nach feiner Vorarbeit von einem diesmal im übrigen etwas uninspirierten Joschi netzte Robert zum vorentscheidenden 3:0 in der 35.ten fasst mit dem Pausenpfiff ein, das den doch zahlreichen Gästefans, die immer wieder Entscheidungen des unantastbaren Referees unsachlich monierten, unter den später etwa 50 Zuschauern die gute Laune verdarb.
Nach der Pause schalteten die Rot-Schwarzen einen Gang höher, allein das 4:0 wollte nicht fallen. Scheiterte zunächst Luisa in der 39. Minute allein vor dem Goalie der Gäste stehend am letzten Mann der St. Gangloffer, war es eine Minute später der eingewechselte Jonas, der per Kopf nach einer Flanke Robert`s nicht das Runde in das Eckige brachte. Das nächste Tor war überfällig, als Julius per Freistoß mit einer Bogenlampe aus gut 20 Metern Entfernung den Torwart der Gäste schlecht aussehen ließ. Endlich wieder einmal Julius, der eine gefühlte Ewigkeit kein Erfolgserlebnis mehr verbuchen konnte. Die Einwechselungen – Ecki für Joschi sowie Till positionsfremd als nunmehrige Spitze und Sandro für Philippe – sollten keine wesentlichen Änderungen im Spielverlauf mehr bringen. Einzig und allein das elfmeterreife jedoch nicht geahndete Foul an Till und der sanft über die Mauer der Gäste zum 5:0 in der 57. Minute in die Maschen gehobene Freistoß Flo`s verdienen Erwähnung.

Was bleibt als Resümee? Einschließlich des Pokalerfolges über Kahla und des nicht gewerteten Sieges über Eisenberg der sechste Sieg im siebten Spiel, die Erkenntnis, abermals zu Null gespielt zu haben, aber auch, dass der zweite Anzug nicht wie der erste sitzt und zu viel Leerlauf im Spiel sich gegen einen stärkeren Gegner rächen könnte. Der SV Jena-Zwätzen bleibt der erste und einzige Verfolger der Grün-Weissen aus Stadtroda. Unser Ziel muss es sein, ein Endspiel gegen Stadtroda zu erzwingen.

Spieler des Tages: Florian Heineck

R.M.
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C-Junioren Kreisliga (4. Spieltag, 24.09.2011)

SV Jena-Zwätzen : FSV Grün-Weiß Stadtroda 3:6 (1:1)

Am heutigen Samstag sollte es gegen die als stark eingeschätzten Stadtrodaer gehen.

Unsere Jungs gingen von Anfang an etwas zu nervös in´s Spiel. Man konnte nur hoffen, dass sie ihre gewohnte Ordnung bald finden würden. Bereits 3 min. nach dem Anpfiff das erste Achtungszeichen der Stadtrodaer, die mit einem flachen Schuss das Tor nur knapp verfehlten. Die Gäste rissen das Spiel an sich und bestimmten weitestgehend das Geschehen. So konnten sie nicht unverdient in der 15 min. in Führung gehen -0:1. Die Zwätzener jetzt wacher, kämpfen sich zunehmend in die Partie. Es folgen mehrere gute Chancen der Gastgeber. Mehrfach geraten die Zwätzener aber in´s „Abseits“. Abseits ist übrigens immer dann, wenn ein Stadtrodaer Abwehrspieler den Arm hebt und laut Abseits ruft. Der Schiedsrichter pfeift dann augenblicklich den Angriff ab. Endlich habe ich die Abseitsregel begriffen… ;-)

Robert wurde im Angriff von einem teilweise recht rüde agierenden Abwehrspieler der Gäste ein um´s andere Mal aus dem Spiel genommen. Die erste Gelbe Karte des Spiels handelte sich allerdings Flo in der 25 min. wegen Meckerns ein. In der 28 min. dann Gelb für besagten Abwehrspieler der Stadtrodaer nach wiederholtem Foulspiel an Robert. In der 30 min. zappelt der Ball nach schönem Freistoß von Julius im Stadtrodaer Netz, der Unparteiische gibt den Treffer allerdings nicht. Angeblich war die Partie noch nicht wieder angepfiffen… Nur 4 min. später dann der wichtige Ausgleich durch Robert nach Vorlage von Tim -1:1.

Die Zwätzener gehen mit Joschi für Philippe in die 2. Halbzeit. Weiterhin ein gutes Spiel, Stadtroda jetzt wieder das bessere Team. So fällt in der 45. min das 1:2 für die Gäste. Joschi bringt etwas Wirbel in die Partie, gerät aber mehrfach in das bereits erwähnte Abseits des Stadrodaer Linienrichters Abwehrspielers. Nur 6 min. darauf fällt das 1:3 für die Gäste aus Stadtroda nach einem Freistoß im Nachsetzen. Die Antwort der Zwätzener kommt im direkten Gegenzug. Tor durch Robert nach schönem Pass von Tim -2:3. Die Zwätzener jetzt besser im Spiel, man hat das Gefühl, hier geht noch was. Jonas kommt in der 55. min für Flo in´s Spiel. Kurz darauf die „Gelbe“ für Tim nach Foulspiel. Die Zwätzener versuchen den Ausgleich zu erzielen und spielen viel zu offensiv. Die Quittung kommt mit einem Doppelschlag in der 64. und 66. Minute. 2:5 für die Gäste, das war´s dann wohl… Nur eine Minute später kann der eingewechselte Jonas auf 3:5 verkürzen. Zwätzen kämpft, zwei hochkarätige Chancen kurz vor Ende der Partie verpuffen, dafür legen die Stadtrodaer das 3:6 nach…

Am Ende gewinnen die Gäste aus Stadtroda verdient, auch wenn die Höhe des Ergebnisses nicht unbedingt den Spielverlauf wiedergibt.
KD
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1. Runde Kreispokal

SG SV Kahla 1910 : SV Jena-Zwätzen 1:2 (0:1)

Knapp, aber hochverdient!

Bei trübem, anfangs noch trockenem Wetter traten die in schwarzen Dressen auflaufenden Zwätzener in der ersten Runde des Kreispokals der C-Junioren in Kahla an.

In der Vergangenheit waren diese Duelle teils von an der Grenze des Erlaubten gezeigter Härte sowohl auf dem Spielfeld als auch auf den Rängen geprägt. Vor magerer Kulisse - 21 Zuschauer, davon immerhin 14 aus Zwätzen - sollte die erste Hürde durch die Rot-Schwarzen spielerisch genommen und Selbstvertrauen vor dem Spitzenspiel am kommenden Samstag gegen die Grün-Weißen aus Stadtroda getankt werden.

Wer dachte, das Duell würde ein Selbstläufer, sah sich bereits in den Anfangsminuten der ersten Hälfte getäuscht. Die robusten Kahl`schen setzten von Beginn an rustikal auf körperliche Präsenz und operierten mit weiten Bällen, einer dieser Bälle bereits in der zweiten Minute Till überraschte, der jedoch glücklich zur Ecke klärte, die nichts einbrachte.

Fast im Gegenzug der erste vielversprechende Angriff der Gäste in der siebten Minute, als Robert auf rechts auf und davon zog, Luisa mustergültig bediente, deren Schuß allerdings von der vielbeinigen Abwehr Kahla`s abgeblockt wurde.

Die technisch feinere Klinge schlugen zweifellos die Rot-Schwarzen, die SG blieb mit Schüssen aus der zweiten Reihe und insbesondere deren "11er" nicht ungefährlich.

Anders als in den vorangegangen Spielen trafen die Gäste auf kampfstarke Gegenwehr, so daß es bis zur 10. Minute dauerte, ehe die Zwätzener zum Jubeln abdrehen konnten. Ein steiler Ball Flo`s in die Tiefe nahm Robert auf, der mit unwiderstehlichem Zug zum Tor zum 1:0 einnetzte. Was folgte, waren sehenswerte Ballpassagen der Gäste, die über die Flügel immer wieder gefährlich und schnell vor dem Gehäuse der SG auftauchten.
So auch eine Minute später, als Robert mustergültig von Vinzent bedient frei gespielt zu einem Solo ansetzte, jedoch unsanft von den Beinen geholt wurde. Gelb? Fehlanzeige!

Die Gäste aus dem Jenaer Norden hatten ihren Gegner nunmehr im Griff, insbesondere scheiterte Robert mehrfach in aussichtsreicher Position, so auch in der 19. Minute, als er von Luisa mit einer bestens getimeten Flanke Luisa`s von der Grundlinie versorgt frei vorm Tor knapp verzog.

Die Zwätzener waren überlegen, konnten jedoch weder aus ihrer optischen Überlegenheit noch aus den zahlreichen Chancen Kapital schlagen. Daran änderten auch der Kopfball Luisa`s allein stehend vorm Tor, als auch Philippe, der auf der rechten Außenbahn in der ersten Halbzeit seine Schnelligkeit ausspielen konnte, nichts. Kahla hielt dagegen und versuchte es immer wieder mit Schüssen aus der zweiten Reihe, die zumindest latente Gefahr brachten.

So ging es mit einem 1:0 anstelle eines beruhigenden und verdienten 3:0 in die Pause. Die zweite Hälfte versprach, spannend zu werden.

Offensichtlich musste die Ansprache der Trainer in der Kabine gelautet haben, den berühmten Sack endlich zu zu machen, denn mit dem Anpfiff zur Hälfte Zwei machten die Zwätzener Jungs dort weiter, wo sie aufgehört hatten. Nach zwei Ecken Julius`scheiterten sowohl Flo als auch Vinzent im Strafraum.

Unverständlicher Weise nahmen die Gäste danach das Tempo aus dem Spiel, über die Außen kam fast gar nichts mehr, statt dessen passte man sich dem Spiel der Gastgeber an.

So kam es, wie es kommen mußte. Der im übrigen abgeklärt spielende und fehlerfreie Mario verlor im Zweikampf halblinks den Ball und ermöglichte den Gastgebern die erste wirkliche Chance, die sie allerdings konsequent nutzten. Konnte Till den Flachschuss nach außen abwehren, war er gegen den Abstauber machtlos. 1:1!

Sollte es nun doch der nervenaufreibende Pokalfight werden, den sich weder die Gästefans noch deren Buben wünschten? Nein! Denn nur eine Minute später rutschte dem Keeper der Blau-Gelben ein von Basti auf das Tor gebrachter Ball durch die Hände, das Geschenk Luisa dankend annahm und zum erlösenden 2:1 den Ball über die Linie drückte.
Die postwendende Antwort auf den zwischenzeitlichen Ausgleich war eminent wichtig, denn bei einsetzenden Regen verflachte die Partie zusehends, Chancen blieben Mangelware. Daran änderten auch die Einwechselungen Joschi`s - der in zentraler Position weniger gut aufgehoben scheint - , Ecki`s und Willi`s nichts. Die Gastgeber setzten allerdings den Schlußpunkt mit einem Konter von rechts, der Schuß zum Glück am linken Pfosten vorbei strich. Abpfiff, der Rest war Jubel und Erleichterung, denn eine so harte Gegenwehr hatten sich die Gäste wohl nicht vorgestellt.

Nach den zuvor eingefahrenen souveränen drei Siegen ohne Gegentor wurden die Rot-Schwarzen erstmals ernsthafter geprüft, allerdings zu schwer befunden. Ob dies am Samstag gegen Grün-Weiß, die ihr Pokalspiel der Höhe nach überzeugend gegen St. Gangloff mit 6:0 gewannen, hoffentlich auch so sein wird, muß sich zeigen. Die Zwätzener werden dann erstmals auf einen Gegner treffen, der auch spielerisch auf Augenhöhe ist. Ruft jeder, aber auch jeder, sein Leistungsvermögen ab, werden die sich bietenden Torchancen eiskalt genutzt und tritt das Team als ein solches auch auf, dann muß uns nicht bange sein!

Denn wir sind ein Team!

R.M.


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C-Junioren Kreisliga (3. Spieltag, 11.09.2011)

FV Einheit 04 Jena - SV Jena-Zwätzen 0:4 (0:3)

Der heutige Sonntag zeigte sich noch mal von seiner sonnigen Seite. Die Hitze würde den Aktiven sicher einiges abfordern…

Gleich zu Spielbeginn setzen sich die Zwätzener in der Hälfte des Gastgebers fest, und so sollte es auch während des gesamten Spieles bleiben. Die Einheit versuchte immer wieder, lange Bälle nach vorn zu schlagen und Nadelstiche zu setzen. Ansonsten verteidigten sie mit Mann und Maus. Natürlich ist es schwierig, gegen einen derartig defensiv aufgestellten Gegner Tore zu erzielen. So dauerte es auch bis zur zehnten Minute, bis Basti mit einem satten Schuss knapp über den Kasten zog. Leider ist schon jetzt die erste Einwechslung nötig, Eric hat sich verletzt, für ihn kommt Vincent. Zwei Minuten später kann einer der Einheit-Jungs einen der besagten langen Bälle erlaufen, schießt aber knapp am Kasten vorbei. Das war das Wecksignal, die Antwort unserer Jungs gibt Robert 3 Minuten später - 0:1.

In der 19ten Minute rettet Raik buchstäblich in letzter Sekunde, nachdem den Gastgebern wieder einmal ein Konter gelang. Es wurde Zeit hier den Deckel drauf zu machen. Das dachte sich wohl auch Robert, als er in der 24ten Minute einen Freistoß von der Strafraumgrenze hart und trocken durch die Mauer in´s Tor hämmerte. – 0:2. Wie in den letzen Spielen gelang ihm auch diesmal ein lupenreiner Hattrick. 0:3 in der 34ten Minute nach einer soliden Soloeinlage und tollem Pass von Joschi.
Direkt nach dem Anpfiff der zweiten Halbzeit noch einmal ein Aufbäumen der Einheit. Wieder ein langer Ball, der einen Konter einleitet. Aber unsere Abwehr rund um Mario räumt souverän ab. Das war´s dann vonseiten der Gastgeber, jetzt spielt nur noch Zwätzen. Torchancen im Minutentakt, leider fehlt es im Abschluss. Die Hitze fordert ihren Tribut, unsere Jungs schalten einen Gang zurück. In der 50. Minute steckt Joschi den Ball auf Jonas durch, der ihn mit sattem Linksschuss in´s lange Eck haut. Das war das lang erwartete 0:4. Fünf Minuten später erneuter Wechsel, Ecki kommt für Raik. Fast mit dem Schlusspfiff noch die Chance zum 0:5, als Mario per Fernschuss leider nur die Latte traf. ..
K.D.

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2.Spieltag

FSV Bad Klosterlausnitz : SV Jena-Zwätzen 0:11 (0:8)

Der Wahnsinn geht weiter!

Tore schiessen, Punkte holen, Mund abwischen und weiter geht`s im Sauseschritt! Der nunmehr offizielle Saisonstart unserer Junioren bei strahlendem Sonnenschein und frischer Waldluft liess kaum Wünsche unerfüllt.
Wurde den Rot-Schwarzen der hochverdiente Sieg am vergangenem Wochenende gegen die Eisenberger durch Anullierung noch genommen, weil die Eintracht nach der 0:15 Schlappe ihre Mannschaft vielleicht etwas voreilig zurück zog, knüpften die Mannen aus dem Jenaer Norden nahtlos an die Leistung am vergangenem Samstag an und fertigten die Hausherren mit einem auch in der Höhe für den FSV noch schmeichelhaften 11:0 ab.
Gab es vor dem Anpfiff noch eine gewisse Orientierungslosigkeit der Zwätzener, ob der vorangegangene Sieg etwas überbewertet wurde, auch, weil der FSV in den vergangenen Jahren durchaus auf Augenhöhe mitspielte, war nach nicht einmal 5 Minuten der berühmte Drops gelutscht.
Kaum war der Anstoss der zunächst von rechts nach links spielenden Gastgeber vollzogen, spritzte Robert in den quer gelegten Ball, nahm Kurs auf das FSV-Tor scheiterte jedoch noch knapp mit seinem Schuss aus zentraler Position.
Doch keine zwei Minuten später zappelte das Spielgerät nach einer Ecke und einem trockenen Schuss Flo`s zum 1:0 im Netz.
Die Gäste dominierten die Partie und legten schnell nach. Einen feinen Pass in die Tiefe nahm Robert aus dem Lauf auf und schob die Kugel in der 5. Minute zum 2:0 aus Zwätzener Optik am Torwart vorbei in die Maschen.

Zwätzen dominierte nach Belieben, Vinzent`s Schuss strich knapp am Gebälk der Holzländer vorbei. Wie am Vortag die Deutschen gegen den Erzrivalen Österreich vernachlässigten die Jungs um Steffen und Tino jedoch die Abwehr, so dass die FSVer in der neunten Minute fast zum Anschlusstor kamen.
Das Mittelfeld wurde schnell überbrückt und ein straffer Schuss aus halbrechter Position verfehlte sein Ziel nur knapp. Es sollte die einzige(!) Chance der Gastgeber sein.
Denn was folgte, war Effizienz in Reinkultur. Scheiterten Robert im Alleingang am glänzend aufgelegten Torwart der Klosterlausnitzer und Julius aus der Distanz, war es dann doch Julius, der in der 10. Minute das vorentscheidende 3:0 nach einer Direktabnahme markierte.
Das 4:0 eine Minute später - vielleicht das schönste Tor der Zwätzener aus dem Spiel heraus: Luisa und Robert mit brillantem Doppelpass, Robert von der Grundlinie die Flanke von rechts scharf nach Innen bringen liess und Vinzent das Leder volley in die Maschen setzte.

Tore der besonderen Art folgten. Einen 30 Meter-Steilpass Bastis lupfte Robert über den Torhüter in der 12. Minute ins Tor, eine Minute später schloss Tim einen Konter zum 6:0 ab, um selbst in der 18.ten eine Flanke perfekt getimet auf Robert zu schlagen, der den Schlappen zum 7:0 hinhielt.
Die Zwätzener genehmigten sich hernach eine kurze Auszeit, die nur wenige Minuten andauerte, um die Zügel wieder anzuziehen. Chancen im Sekundentakt. Luisa`s Pass auf Robert, der am Goalie der Gastgeber scheiterte, Philippe`s Alleingang auf den Torwart, pariert, Vinzent`s Schuss an den Aussenpfosten, Flo`s Fallrückzieher, Julius`Distanzschuss - es hätten, ja müssen ein Dutzend Tore gefallen sein, bevor schliesslich vor dem Pausentee Vinzent nach einer Flanke Joschi`s von der Grundlinie zum 8:0 vollstreckte.
Pause. Die 16 Gästefans strahlten ob der überzeugenden Vorstellung der Rot-Schwarzen mit der Sonne um die Wette.
Markus kam für Philippe und fügte sich nahtlos ein. Die Zwätzener agierten nun auch in Anbetracht der hochsommerlichen Temperaturen etwas ruhiger, nahmen das Tempo aus dem Spiel, ohne den Gastgebern den Hauch einer Chance zu lassen. Denn Luisa, Robert und auch Mario mit straffem Schuss an`s Aussennetz hätten das Ergebnis bereits kurz nach der Pause in den zweistelligen Bereich treiben können.
Es dauerte immerhin bis zur 42. Minute, als nach einer scharfen Eingabe von Markus ein FSVer per Eigentor das 9:0 markierte.
Jonas, der in der 44.ten für Robert kam, hatte das 10:0 auf dem Fuss, verzog allerdings knapp. Ecki kam für Luisa und Niklas für Joschi, an der klaren Überlegenheit der Gäste änderte sich nichts.
Die Gastgeber bemühten sich um Schadensbegrenzung, was auch gelang, allerdeings nur, weil die Gäste Gnade vor Recht walten liessen oder aber mit ihren Chancen sündigten.
Jonas belohnte seine Einwechselung fünf Minuten vor Ultimo mit einem trockenen Schuss ins rechte Eck des Gehäuses der Holzländer zum 10:0.
Das Tor des Tages erzielte allerdings Basti, der eine Hereingabe Flo`s von halbrechts in den Strafraum volley unter die Latte im Tor versenkte.
Der in der zweiten Halbzeit immer offensiver werdende Mario hätte mit einem knallharten Schuss aus 11 Metern das 12:0 erzielen können, allein er scheiterte am Besten der Lausnitzer, dem Torhüter, der mehrfach in aussichtsreicher Position den Jonas, Mario, Julius und Co. den Schneid abkaufte.
Alles in allem verblieb es bei dem auch der Höhe nach hochverdienten 11:0-Erfolg.
Bleibt das Team psychisch und gesundheitlich intakt, spielt es auch weiterhin zielstrebig und torhungrig nach vorn, wird der Titel nur über den SV Jena-Zwätzen vergeben.

R.M.


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1. Spieltag Kreisliga C-Junioren

SV Jena-Zwätzen : SV Eintracht Eisenberg 15:0 (8:0)


Kantersieg!

Lag es an der frühen Anstosszeit oder am regenwolkenverhangenen Himmel, dass so wenig Zuschauer den Weg in den Jenaer Norden fanden? Sei es wie es sei, die, die kamen, bereuten ihr Kommen nicht. Denn das, was sie zumindest in der ersten Halbzeit sahen, war Fussball vom feinsten und ein Spiel auf ein Tor.

Stand Joschi in der 3. Minute noch im Abseits und schoss Basti eine Minute später aus 20 Metern Entfernung noch übers Tor, blieb es Julius in der 6. Minute vorbehalten, per Abstauber nach der ersten Ecke das alle Fesseln lösende 1:0 zu markieren.

Die Hausherren dominierten nun das Spiel nach Belieben, die Gäste wurden in ihrer Hälfte eingeschnürt, so dass Chancen im Minutentakt folgten, allein das zweite Tor wollte nicht fallen. Aluminium verhinderte Flo`s Schuss in der 15. Minute den Weg ins Tor, auch der 25-Meter-Kracher Roberts, der eine echte Verstärkung in der Offensive ist, verfehlte sein Ziel, die Rot-Schwarzen mit "Ordner-Leibchen" zur Unterscheidung trappiert liessen jedoch nicht locker, so dass folgerichtig das 2:0 durch einen trockenen Schuss Roberts in`s rechte obere Eck fiel.

Was dann folgte, sorgte für südländische Begeisterung im weiten Rund trotz einsetzenden Regens. Keine 4 Minuten vergingen, als nach schnellem Umschalten in den Angriff das vorentscheidende 3:0 wiederum durch Robert fiel.


Kombinationsfussball der Zwätzener am Fließband. Vor allem die Außen - ob Joschi oder Philipp - stellten die Saale-Holzländer vor schier unlösbare Probleme. Nach einem Doppelpass zwischen Vinzent und Robert schraubten die Gastgeber das Resultat in der 23. Minute - die Gäste hatten sich ob der Übermacht ihrer Gegner längst aufgegeben - auf 4:0 in die Höhe.

Spätestens ab diesem Zeitpunkt wurden nur noch Wetten über die Höhe des Sieges der Zwätzener entgegen genommen. Konsequent setzten die Gastgeber nach, spielten aus einem Guß. Schnell, mit Zug zum Tor, kein Vergleich zum teils pomadigen Auftreten der C-Junioren in der vergangenen Saison.

Da passte es in`s Bild, dass Robert erneut nach schöner Kombination mit Vinzent zum lupenreinen Hattrick zum 5:0 vollstreckte. Klasse! Jeder wollte, jeder durfte, so dass das Ergebnis bis zur Pause durch Vinzent, Joschi und Philipp auf 8:0 hoch geschraubt wurde.

Die Gäste waren mit diesem Spielstand noch gut bedient, zumal kurz vor dem Pausenpfiff Joschi mit feiner Einzelleistung vorbei am Torwart nur den Pfosten traf.

Nach der Pause - das Bild unverändert. Run auf ein Tor, Goalie Till beschäftigungslos. Das 9:0 ein Traumtor: Ein Lupfer Joschi`s über den Torwart der Eisenberger war das Signal, auch in der zweiten Halbzeit nachzulegen.
Was folgte, war eine Demontage und eine Demonstration schnellen zielstrebigen Fussballs; die Eisenberger konnten einem leid tun.

Flo wurde durch eine engagierte Leistung belohnt, tankte sich in der 38. Minute durch die gegnerische Abwehr und vollendete zum verdienten 10:0.
Wichtig die Wechsel, die nun folgten - Jonas, Markus, Johannes und Hendrik kamen - brachten keinen Bruch in`s Spiel der Gastgeber, allerdings wurde nunmehr nicht mehr so kosequent über die Flügel und in die Tiefe wie in der ersten Halbzeit gespielt, vielleicht der Tatsache geschuldet, dass jeder der Zwätzener Jungs sich in die Torschützenliste eintragen wollte.

Dies blieb Jonas mit einem Doppelschlag zum 11:0 und 12:0, nach einem krassen Torwartfehler Luisa und im Nachsetzen nochmals und zum Abschluss zum 15:0 Johannes vorbehalten.

Was blieb zum Abschluss war Jubel ob des großartigen Erfolges zum Saisonauftakt, der Hunger auf mehr macht.

Das 15:0 über einen in allen Belangen unterlegenen Gegner ist nicht überzubewerten, lässt aber aufgrund des "wie" des herausgespielten Erfolges vor allem in der ersten Halbzeit auf eine erfolgreiche Saison hoffen.

Weiter so, Jungs!